4 d ago in Zitate
Die Generation vor uns hat sich bei uns immer damit entschuldigt, dass sie von dem, was im Faschismus passiert ist, alle gar nicht so richtig gewußt haben, was er wirklich war. Und ich glaube, dass wir, unsere Generation, nicht mehr die Möglichkeit haben wird -- wenn wir zulassen, dass es zum Schlimmsten kommt -- dann werden wir einfach nicht mehr die Möglichkeit haben, der nächsten Generation zu erklären, dass wir von allem nichts gewusst haben; wir wissen heute alle alles.
  4 d ago in Quotes
A person can become free through acts of disobedience by learning to say no to power. But not only is the capacity for disobedience the condition for freedom; freedom is also the condition for disobedience. If I am afraid of freedom, I cannot dare to say "no," I cannot have the courage to be disobedient. Indeed, freedom and the capacity for disobedience are inseparable; hence any social, political, and religious system which proclaims freedom, yet stamps out disobedience, cannot speak the truth.
  4 d ago in People

Stav Shaffir

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  5 d ago in Music

Irgendein Titel (Schlagzeug und Bass)

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Irgendein Titel

Ich weiß
selbst ganz genau daß ich mit armen Flows schreibe - ich
denke über die Welt nach mach' zu lahmer Musik Reime die sind
billig aber halten weil ich nach der Wurzel grabe - mein
Rummaul'n ist nicht so 'ne nachgeahmte kurze Phase manche
denken's sagen nix viele sind auch frustriert - der
Rest kackt in's Nest hat den Wahnsinn nicht kapiert - die Welt
ist nicht klein auch kein Dorf sie wird zusamm'ngeknüllt - Massen
eingeschläfert bauen Scheiß für Geld und kaufen Müll schieben

Waffen Kriege Wahlversprechen killen Zivilisten - der
Rest soll nicht mucken im - Knast's Dasein fristen obser-
viert aufgelistet und - innerlich durchleuchtet - Sa-
disten woll'n genau seh'n was da unter ihnen fleucht - die
meisten sitzen still - nehmen brav ihre Pill'n ha'm keine
Ahnung wer sie sind lern'n - aus Strafen ihre Ziele -
hechten nach den Häppchen - messen sich auf Treppchen bis zum
letzten Atem ätzend - sich selbst unterschätzend während-

dessen wächst das Netz dem Mensch - ins Rückenmark träum' von
Robodienern sei froh wenn Du Dich - auf dem Dronenteppich
bücken darfst - und nicht ein Fleck bist der höchstens - sta-
tistisch summiert wird - zum lachen oder trösten -
damit dass wir sicher sind da kichert jedes Kind - würde
man sie nicht von kleinauf in Geschichten einspinn'n - alle
angefixt erschöpft abgelenkt oder grinsend - die
Wahrheit bleibt da Weisheit geht in die Binsen - wen

stört Schwefelregen - solange wir in Eden sind - so-
lang' wir Popcorn haben und - edle Reden schwing'n gegen den
Klima-Alarm - kann man ja prima Lobbies fahr'n es zählt nur
das Quartal - verrückte Junkies führen Staaten - Po-
litiker und Medien Fassaden und Marionetten schlechtbe-
zahlte Handlanger - mal naiv mal kokett - E-
liten suchen Sicherheit vor der eign'nen Kälte doch wer
Sklaven hält wird immer - von Sklaverei entstellt - wär'

jeder Millionär gäb's keine Wasserträger mehr - ist man
zu gut geschult - dann kapiert man das nur schwer - man
kauft sich Reisen Häuser - Autos und Essen - doch
hinter den Produkten stecken haufenweise Menschen - wär'
jeder Millionär wär nur'n Argument was wert - dann
könnten Leute aufrecht denken lern'n statt nur verkehrt - der
Wahnsinn der Irrtum die Dummheit streut Spor'n doch so-
lang' es das Wort "Nein" noch gibt - ist nichts verlor'n
Playtime2:18
Tagsrap
  5 d ago in Music

Supermächte (Bored Boy Stance)

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Supermächte

[chorus:]
warum greifen Supermächte ständig kleine Staaten an weil
Krieg dazu führt - dass man Kriegsgeräte bauen kann die
braucht man auch dann - wenn zuviele aufwachen - ihren
Anstand zusammentun um Aufstand zu machen darum
haben Supermächte ständig irgendwelche Feinde - die
äußere Bedrohung legt die Bürger an die Leine viele
wohlfeile Worte - Substanz ha'm sie keine halten
Doppelmoral für doppelt so gut wie nur eine

reden darf man gerne nur nicht ernsthaft boykottier'n - man
darf sich gerne streiten doch sich nicht organisier'n - nicht
weil's verboten ist - sondern einfach nur verpönt- kritisch
denken tut weh - nicht denken macht schön - wir
haben alles griffbereit die Satzhappen aufgereiht sie
kullern von der Stange eifrig weitergereicht ja wir
kennen uns're Feinde - wir kennen unser Team - sehen
uns objektiv in Geschichte die wir schrieben

dass sich vieles wiederholt das meiste nichts wird - dafür
ha'm wir Sündenböcke höchstens leise verwirrt - da wo
keiner festen Boden hat - man sich an die Gruppe hält ge-
wöhnt man sich an alles ohne Scham superschnell
- wir haben Waffen Spielzeug Macht Megaphone -
geistig verkümmert doch das schert uns nicht die Bohne - die
Frauen die wir lieben sind ja auch nicht ohne ohne - die
Augen uns'rer Väter sind die Augen der Klone

[chorus]

- wir nenn'n Politik Musik Arbeit und Liebe Spiele
spielen als wär's Krieg Kunst Wahrheit und Familie
- wir sind nicht nur verrückt wir wissen das genau deshalb
bauen wir Fassaden davor Vorwände auf
- in Hinterzimmern sind die armseligsten Irren meinen
sie wär'n nicht geneppt - weil sie andere verwirren doch 'ne
Spinne im Netz - ist nicht zuletzt ein Insekt hält sie
sich für Gott - dann ist sie auch noch ein Depp - yeah du

klagst über Neid über Undankbarkeit - oh
könntest du nur sehen was ich seh' du würdest schrei'n tust mir
letztlich leid - denn diese Hässlichkeit wirst- du
nicht dadurch los dass du mit Euphemismen schmeisst
- in dir drin war mal irgendwann ein Kind - das
durfte nie wachsen wurd' geknebelt und geschminkt - du
denkst das macht Sinn denn wüsstest du es besser
gäb' es dieses Lied nicht über Menschenfresser

[chorus]
Playtime3:07
Tagsrap
  1 w ago in Quotes
Google's answer is, wake up, grandpa, this is the new normal. But all they're doing is trying to port a bug in the Internet over to the real world, and calling it progress.

You can dress up a bug and call it a feature. You can also put dog crap in the freezer and call it ice cream. But people can taste the difference.
  1 w ago in People

Noam Chomsky

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talks @ Google 2008
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  1 w ago in Zitate
Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.
  2 w ago in Quotes
Those who build a back door into their life will one day use it as main entrance.
  2 w ago in Quotes
Ideology does not arise from pure reason, it does not spring from the void. Ideology does not exist on its own, only in conjunction with power structures; ideology is completely subordinate to physical power. Ideology does not create power, it rationalizes it.
  3 w ago in Quotes
When a group has no specific task (and consciousness raising is a task), the people in it turn their energies to controlling others in the group. This is not done so much out of a malicious desire to manipulate others (though sometimes it is) as out of a lack of anything better to do with their talents. Able people with time on their hands and a need to justify their coming together put their efforts into personal control, and spend their time criticizing the personalities of the other members in the group. Infighting and personal power games rule the day. When a group is involved in a task, people learn to get along with others as they are and to subsume personal dislikes for the sake of the larger goal. There are limits placed on the compulsion to remold every person in our image of what they should be.

The end of consciousness-raising leaves people with no place to go, and the lack of structure leaves them with no way of getting there.
  3 w ago in Quotes
Anti-Semitism, in short, is not merely conflated with anti-Zionism, but even extended to Zionists who are critical of Israeli practices. Correspondingly, authentic anti-Semitism on the part of those whose services to Israeli power are deemed appropriate is of no account.

These two aspects of "the real anti-Semitism," ADL-style, were illustrated during the 1988 U.S. presidential campaign. The Democratic Party was denounced for anti-Semitism on the grounds that its convention dared to debate a resolution calling for a two-state political settlement of the Israeli-Palestinian conflict. In contrast, when an array of Nazi sympathizers and anti-Semites were exposed in August 1988 in the Bush presidential campaign, the major Jewish organizations and leaders were, for the most part, "curiously blasé about both the revelations and Bush's response to them," largely ignoring the matter, John Judis comments. The New Republic dismissed as a minor matter the "antique and anemic forms of anti-Semitism" of virulent anti-Semites and Nazi and fascist sympathizers at a high level of the Republican campaign organization. The editors stressed, rather, the "comfortable haven for Jew-hatred on the left, including the left wing of the Democratic Party," parts of the Jackson campaign, and "the ranks of increasingly well-organized Arab activists," all of whom supported the two-state resolution at the Party convention and thus qualify as "Jew-haters."

The point is that the ultra-right Republicans are regarded as properly supportive of Israel by hard-line standards, while the Democratic Party reveals its "Jew-hatred" by tolerating elements that believe that Palestinians are human beings with the same rights as Jews, including the right of national self-determination alongside of Israel. Following the lead of the major Jewish organizations, the Democrats carefully avoided the discovery of anti-Semites and Nazis in the Republican campaign headquarters and the continuing close links after exposure.

The same point was illustrated by the revelation, at the same time, that the Reagan Department of Education had once again refused federal funds for a highly praised school history program on the Holocaust. It was first rejected in 1986 "after a review panel member complained that the views of the Nazi Party and the Ku Klux Klan were not represented." Republican faithfuls charged the program with "psychological manipulation, induced behavioral change and privacy-invading treatment" (Phyllis Schlafly); citing "leftist authorities" such as New York Times columnist Flora Lewis, British historian A.J.P. Taylor, and Kurt Vonnegut; being "profoundly offensive to fundamentalists and evangelicals"; and even being "anti-war, anti-hunting" and likely to "induce a guilt trip." A senior Education Department official attributed the rejections to "those on the extreme right wing of the Republican Party." In 1986 and 1987, this particular program had been "singled out for a refusal." In 1988, when the program "was the top-rated project in the category [of history, geography, and civics], created by then-Education Secretary William J. Bennett," the entire category was eliminated.

But "the extreme right wing of the Republican Party," whatever its attitudes towards Nazis and the Holocaust, is adequately pro-Israel. There was no detectable protest, and the issue did not arise in the last stages of the election campaign.

The cheapening of the concept of anti-Semitism and the ready tolerance for anti-Arab racism go hand-in-hand, expressing the same political commitments. All of this, again, is merely "antique and anemic anti-Semitism."