6 m ago in Music

Gemütlich (No Stinkin Badges)

Das Lied ist so vollgepackt mit Gefuddel, dass ich erstmal einen schnelleren Computer bräuchte, um es in Echtzeit bearbeiten zu können. Bis dahin diese Ohrenschmerz-Variante.
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Gemütlich

- so gemütlich - in diesem freien Land in Beeten
blühen Wiesen Unkraut - wird leise verbannt - an den
Rand dort verbrannt neuer Lebensraum man gibt bekannt sie
kam'n allein' nicht klar - also reichten wir die Hand prall ge-
füllt mit frischem Tand darin wie beiläufig ein Band -
hauchdünn geschliffen - zerreißt es jede Magenwand
schau es wird zu Gift woraus - vorher noch 'n Mensch bestand
Stempel drauf - eingereiht - - schon ist der nächste dran

- immer schön brav an der geschmückten Wand entlang - bleib' nicht
stehen um zu reden - schon gar nicht um zu graben - wir
alle kenn'n die Zahl'n Du mußt den Gürtel enger schnall'n ist nur Dein
Hals schmal genug na dann - trag' ihn eben da und halt die
Klappe wie'n Soldat Du weißt ja - ewig Krieg - mußt
nichts weiter wissen ausser dass sie auf Dich ziel'n - wir
schweben durch die Straßen - auf Gedankenblasen - iso-
liert durch Vorurteile - von Menschen und Fragen - ge-

häutet und geschlachtet bei lebendigem Leib -
dafür gibt's'n Zeugnis - und 'ne Karriereleiter
- als Spezialist - in 'ne Nische gepresst - Aas und
Dreck - aus Leviathans - Falten fressend der zu
platzen droh'nd sich strafft - nennt es schmatzend "Fortschritt" -
schwanger mit 'ner Welt - die ein ganz schön toter Ort ist - nimmt
künstlich vorweg so dass nichts von selber wächst - alles
hängt an seid'nen Fäden Scheren längst angesetzt - es

ist so gemütlich - in diesem feinen Land - so
frei und so kühn Fernbedienung in der Hand - schalt' mal
um - guck' ma an - wasses nich so alles gibt geh' ka-
putt geh' zum Arzt werd' geheilt zurückgeschickt an das
Band das da fließt - so funkelt wie Honig -
seien sie dabei denn wir garantier'n es lohnt sich
- auf Leichenbergen bauen wir die Pyramiden - be-
fehlend gleichsam dienend - zu feige um zu lieben
Playtime2:59
Tagsrap
  6 m ago in Pösie

Prinzessin Anna Erbse

wenn ich
seh' dass ich dir nur gefall' du im Prinzip nur wartest auf 'nen
Prinzen dann wird mir schon kalt und fad so wie du dasitzt -
- du willst nicht fechten willst nicht reiten duellierst dich nicht dein
Herz schreit nicht nach Recht und Widerspruch bei all dem Bullshit
- du hältst dich raus oh ja du suchst doch keinen Streit - du hältst
deinen Schönheitsschlaf hast nie 'ne Nacht um and're durchgeweint
- und wenn dann nur mit Kullerkelleraugen die nach Retter'n schau'n
- Schmoll'n wenn ich schaudere und weiterlauf'

- mich juckt dein Arsch nicht - Titten haben viele ich will
hellhörig werden durch was - das du von dir gibst -
du willst lieber wissen was du für mich spielen sollst das riech' ich
- gegen den Wind der Weg führt bei mir nur in's Holz
- willst du wissen was ich denke fang' bei dem an was du
unter'n Teppich kehrst - weil du glaubst das man auch ohne kann du
willst'n sich'res Leben - in schrumpfenden Käfig'n_ich will
leben Punkt und lass' mich von 'ner Puppe nicht lähm'n
  6 m ago in Quotes

1/5 of a degree C is not a "tiny amount".

Sure, it makes no difference to whether you want to put a sweater on, but that's not the point. The troposphere is vast, and 0.2 C represents an immense amount of kinetic energy, which in turn drives dramatic changes in circulation and precipitation patterns. You can get a sense for this by calculating how much energy an average of 0.2 C represents.

Start with this: how much does a cubic meter of air weigh? Have you ever thought about that? A cubic meter of dry air at sea level weighs about 2.7 pounds. How much energy does it take to raise 2.7 pounds of dry air by 0.2 degrees? It turns out you can look that kind of thing up. It takes about 245 joules.

Now take that 245 joules/m^3 and multiply it by the volume of the troposphere. As you recall from calculus, you can approximate this by taking the surface area of a sphere 6,371,000 meters in radius and multiplying by the troposphere's roughly 11 km height. You should end up with a figure on the order of magnitude of 10^18 joules.

Or you can think of that as being roughly the same as 20,000 Hiroshima sized bombs. Granted the density of air 10 km up is somewhat less, but we haven't factored in the gigatons of water vapor in the atmosphere. Or interactions with the oceans; most of the excess energy goes into the oceans, and that in turn affects climate in countless ways. That's how palm trees grow in Southern Britain, even though Cornwall's further north than Maine.

And yet... You just can't feel a 0.2C change. Then again you can't feel the Coriolis force either, but that can bend a subtle pressure gradient hundreds of miles long into a cyclone, a feat no human agency can resist, much less match.

Scale matters. If there's anything scientific and mathematical literacy should teach, it's that. That's why the future of the planet can't be trusted to a semi-literate ignoramus.
  6 m ago in Pösie

Nullen und Doppelnullen

Zukunft
ist digital ohne Vorgaben keine Wahl -
Malen nach Zahlen - drück' dich aus durch die Farbe die
Barbaren die bezahlten treiben dich in die Stadt - in den
Schoß der Kamera - auf den absägbaren Ast - das
Smartphone das Armband das Update der Gleichschritt man
sagt das macht man so und man macht es gleich mit der per-
sönliche Computer wird - Berechner der Person - bis
auf den Klettverschluß sind deine Schuhe jetzt aus Ton

- und du hältst dich - für ein modernes Wunder kennst nicht
ein Schwergewicht - des vorherigen Jahrhunderts - ohne
einen blassen Schimmer wie durchschaut und lahm du bist - was'n
peinliches Arschloch - was'n Verräter was'n Flittchen
- du meinst tatsächlich das wär' jetzt die neue Ära - der
strudelnde Abschaum seine hudelnden Verehrer - du
Nulpe bist'n Blinddarm meine Zunge macht Skalpelle scharf ich
bin die Fight Club Kloszene du fragst hohl ob man das darf
  6 m ago in Blog

still on that 80's tip ^_^

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  6 m ago in Quotes
I remember once asking my mother, ‘How did you do in your studies?’ She replied, ‘What are you talking about? How could you study under those conditions?’.

When she saw the segregation of African-Americans, whether at a lunch counter or in the school system, that was, for her, like the prologue to the Nazi holocaust. Whereas many Jews now say, Never compare (Elie Wiesel’s refrain, ‘It’s bad, but it’s not The Holocaust’), my mother’s credo was, Always compare. She gladly and generously made the imaginative leap to those who were suffering, wrapping and shielding them in the embrace of her own suffering.

For my mother, the Nazi holocaust was a chapter in the long history of the horror of war. It was not itself a war – she was emphatic that it was an extermination, not a war – but it was a unique chapter within the war. So for her, war was the ultimate horror. When she saw Vietnamese being bombed during the Vietnam War, it was the Nazi holocaust. It was the bombing, the death, the horror, the terror, that she herself had passed through. When she saw the distended bellies of starving children in Biafra, it was also the Nazi holocaust, because she remembered her own pangs of hunger in the Warsaw Ghetto.
  6 m ago in Zitate

Über Gebote

Ja, Gebote braucht der Mensch doch wohl um zu überleben
also schafft er ständig neue, sie zu übergeben

an die Welt, die nach ihm sein wird und an seine Erben
denn es lässt sich mit Geboten wirklich leichter sterben

Lernte ich doch in der Schule: Niemand solle lügen
und so war ich völlig sicher: Keiner wird betrügen

Doch im Lauf von dreißig Jahren lernte ich verstehen
Das Gebot kreiert man ja nur, um es zu umgehen

Wasserpredigt - Weingelage, so stehn die Gesetze
Und wer heut Moral noch fordert, ruft schon auf zur Hetze

Darum sah ich mich gezwungen, eigne mir zu schaffen
Zehn Gebote für mein Leben als die letzten Waffen:

Aufrecht steh'n wenn and're sitzen
Wind zu sein wenn and're schwitzen

Lauter schrei'n wenn and're schweigen
Beim Versteckspiel sich zu zeigen

Nie als And'rer zu erscheinen
Bei Verletzung nicht mehr weinen

Hoffnung haben beim Ertrinken
Nicht im Wohlstand zu versinken

Einen Feind zum Feinde machen
Solidarität mit Schwachen

Und ich hab sie nie gebrochen bis auf ein Gebot:
Bei Verletzung wein' ich manchmal, was ich mir verbot
  6 m ago in Blog
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Long ago I was a little girl yeah I was never ever able to fit in
My teachers at school would try to tell me what to do but, yo I would never listen
'Cause I was high all the time, stoned out of my little fucking mind
Misunderstood, lost and confused looking for a sign
All the popular kids at school were always super mean to me and made me cry
I never knew what I should do so I just walked away and said "Fuck off and die"
They said that I'm weird, that I'm ugly, and that I suck
I knew that one day all of those kids would grow up to be boring as fuck

[..]

I close my eyes and float into the night I like to let my mind drift
Make a jump into a new dimension
Thank God I got that gift
Ever since I was a little kid
Always on that next shit
These whack copycat ball bags can suck my motherfucking dick
Sometimes it feels like coming from this planet people are so sick and twisted
I don't wanna fit in anyway, I'd rather be a misfit
Fuck a normal life, that's lame, me I'm insane in the brain
They laugh at me because I'm different, I laugh at them because they're all the same
  6 m ago in Blog

Heartbreak Hoffs

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a t-shirt, long pants, and horrible video quality.... still so much sexier than what's on nowadays.
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  6 m ago in Blog
So The Bangles made a surf music choon. Who knew? I most assuredly did not.

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Years active: 1981–1989, 1999–present

waitwhat.

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Fuck me sideways O_O

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Pity about Steele though!

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  6 m ago in Pösie

Du bist schuld daran, dass ich erkältet bin

- ich bleib' allein auf meinem eigenen Berg - du
neidischer Zwerg bleibst deiner eig'nen Hände Werk ich
lern' von und sprech' mit zu meinesgleichen - und zwar
jenseits von Zeit dir müssen Zeitgenossen reichen
- ich mag Wolken ich mag Tiere ich mag Pflanzen
du gehst mir auf den Sack mit deinem Firlefanz
Kleiderständer Geldsammler grinsendes Kuchenloch
leider Länder Wälder Wandler winselnder Hurenkopf

fick' dich und die Nutten auf - den'n du reingeritten Schnee-
männer nennst du Meister und sie fahren mit dir Schlitten
immer schön abwärts immer größ're Gruppen nötig wer die
Wahrheit verachtet den wird Unwahrheit töten
- wurd' alles schon gesagt lohnt zu wiederholen denn dein
Weg führt von fadenscheinig - zu unverhohlen
- doch du wurdest letztlich auch nur gelinkt und dich da-
gegen zu wehr'n - dazu kannst nur du dich zwing'n

("sprech' mit zu"? LEL)
  6 m ago in Blog
  in Zitate
Diese Gesellschaft braucht Täter wie Wolfgang Priklopil, um dem Bösen, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich selbst abzuspalten. Diese Gesellschaft benötigt die Bilder von Kellerverliesen, um nicht auf die vielen Wohnungen und Vorgärten sehen zu müssen, in denen die Gewalt ihr spießiges, bürgerliches Antlitz zeigt. Sie benutzt die Opfer spektakulärer Fälle wie mich, um sich der Verantwortung für die vielen namenlosen Opfer der alltäglichen Verbrechen zu entledigen, denen man nicht hilft – selbst wenn sie um Hilfe bitten.
  in Quotes
Of course it's extremely easy to say, the heck with it. I'm just going to adapt myself to the structures of power and authority and do the best I can within them. Sure, you can do that. But that's not acting like a decent person. You can walk down the street and be hungry. You see a kid eating an ice cream cone and you notice there's no cop around and you can take the ice cream cone from him because you're bigger and walk away. You can do that. Probably there are people who do. We call them "pathological". On the other hand, if they do it within existing social structures we call them "normal". But it's just as pathological. It's just the pathology of the general society.
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  in Quotes
The type of personal integration we attain – or the effective lack thereof – depends on what possibilities our life situation offers us for the development of autonomy. It is a distorted development that is the root cause of the pathological and, ultimately, evil element in human beings.

The struggle for autonomy heightens our aliveness. Insofar as the socialization process blocks autonomy, however, this process engenders the evil it attempts to prevent. If parental love is so distorted that it demands submission and dependence for its self-confirmation, social adjustment turns into a test of obedience and the child’s efforts to comply bring with them the loss of genuine feelings. The human being then becomes the true source of evil.
"The Betrayal of the Self: The Fear of Autonomy in Men and Women"